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13.09.11


 

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"Tanzen ist die Poesie des Fußes" - John Dryden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orientalische Tanzshow „Slave to the Drum“ am 21.11.2009 in Frankfurt/M.

 Nach langer Tanzshowabstinenz  (ganze 4 Monate war die letzte Show bereits her!) ging es am 21.11.2009 für meine Begleitung und mich zur letzten großen Orientalischen Tanzshow des Jahres ins Internationale Theater nach Frankfurt/M. Nach einer etwas komplizierten, aber dennoch zügigen Anfahrt wurde man schließlich von der wie immer einladenden und freundlichen Atmosphäre des ITF begrüßt.

Die Show begann mit einigen einleitenden Worten der Veranstalterin Djamila und fand diesmal in zwei Blöcken ganz ohne Zwischenmoderation statt, was dem Ganzen einen flüssigen und gut ineinander übergehenden Verlauf verlieh – auch wenn ich das ein oder andere Mal Probleme hatte, die einzelnen Acts in der Dunkelheit des Zuschauerraums im Programmheft zu finden. Zu sehen waren viele interessante Darbietungen in unterschiedlichen Tanzstilen und Fusions, die von den Tänzerinnen Nashyra, Mona, Christiane, Eliana, Ghejaria, Shalymar el Amar, Djamila, Natalie, Naima, Inci, Karima, sowie dem Tänzer Said el Amir und der jomdance® students company, und natürlich dem Stargast SANDRA aus San Francisco (USA) präsentiert wurden.

 

 

 

Vid.: Tänzerin Djamila (auf: www.djamila.de oder

www.orient-academy.de) mit "Kandahar" (aus: www.youtube.com)

 

 

  •  Nashyra eröffente den Abend mit „Mystic Wings“ und einer faszinierenden Choreographie, die einerseits sehr lebhaft war, aber auch nicht zuletzt durch die Musik zum Träumen einlud. Im zweiten Showteil präsentierte sie uns „Argentina meets Orient“; eine mitreißende und temperamentvolle Fusion aus argentinischem Tango und Elementen des Orientalischen Tanzes, die das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss.

  •  Mona präsentierte mit „Redas Flower“ einen klassischen Orientalischen Tanz. Ihr wunderschönes, rotes Kostüm und ihre charismatische Art zu tanzen machten ihren Auftritt zu meinem persönlichen ersten Highlight des Abends J.

  •  Eine orientalisierte Variante des klassischen Musikstückes Adagio von Albinoni hatte Christiane für ihre zeitgenössische Interpretation des Orientaltanzes ausgesucht. Eine sehr emotionale und einzigartige Präsentation - auch wenn man als Zuschauer einen Augenblick brauchte, um sich in die Stimmung der Darbietung hineinzuversetzen.

 

 

 

 
  •  Escape from Cairo“ war der Titel von Elianas Raks Sharki. Nicht nur durch ihr hinreißendes Kostüm und ihre sinnliche Darbietung war dieser Tanz für mich das zweite Highlight des Abends. Im zweiten Teil überzeugte sie mit einer getanzten Geschichte unter dem Titel „Nightmare Impressions“, die stilistisch am ehesten als Fusion aus jomdance® und Tribal einzuordnen wäre. Eine gekonnte tänzerische Darstellung eines Menschen der von Albträumen heimgesucht wird.

  •  Ghejaria präsentierte zunächst mit „The Human Game“ ihr Prüfungsstück zur jomdance®-Bühnentänzerin. Ihr Tanz, der sich mit den Themen Tod, Erinnerung und die Seele eines geliebten Menschen befasste, berührte die Zuschauer auf eindrucksvolle Art und Weise. Ganz anders hingegen Ghejarias Baladi im zweiten Teil: sinnlich, weiblich, kokett und kraftvoll. Ein Tanz, der keine Wünsche offen ließ!

  •  Shalymar el Amar ist immer wieder ein gern gesehener Gast auf Djamilas Tanzshows. Während sie zunächst einen Baladi nach einer Choreographie von Enussah zeigte, war sie im zweiten Teil mit einem klassischen Orientalischen Tanz zu dem Klassiker „Akdib Aleik“ zu bewundern. Shalymars Darbietungen faszinieren immer wieder durch ihren einzigartigen und eleganten Tanzstil - einfach wunderschön anzuschauen und immer einen Besuch wert!

 

 

Abb.: Tanzgruppe jomdance® students company (Foto: Matthias Kotsch)

(aus: www.orient-academy.de)

 

 

 

Abb.: Tänzerin Eliana (Foto: Matthias Kotsch)

(aus: www.orient-academy.de)

 

 

 

  •  Djamila begeisterte wieder einmal mehr mit ihrem unvergleichlichen Tanzstil und einer Darbietung, die unter dem Thema „Kandahar – Eine leidenschaftliche Liebe zwischen unbekümmerter Leichtigkeit, Zweifel und Hingabe“ stand. Eine wahrhaft emotionale Performance in einem wunderschönen Kostüm.

  •  Mit einer außergewöhnlichen Interpretation des Klassikers „Alf leila wa leila“ überzeugte Natalie mit klassisch Orientalischen Tanz und einer gekonnten und herausragenden Choreographie.

  •  Die jomdance® students company, bestehend aus den Solokünstlerinnen des Abends, bot eine wahrhaft beeindruckende Gruppenchoreographie von Said el Amir dar. Man hatte fast Angst, die Bühne könne zu klein sein für die vielen Tänzerinnen in den unterschiedlichsten Gruppenformationen und Bildern. Die pure Lust und der große Spaß der Akteurinnen am gemeinsamen tanzen war mehr als erkennbar und machte Lust auf mehr!

  •  Den zweiten Showblock eröffnete dann Naima mit „Raks Mimi“. Ihre Darbietung sprühte vor Eleganz und Gefühl, und zeigt all’ die Eigenschaften auf, die den klassischen Orientalischen Tanz für mich so faszinierend machen.

  •  Said el Amir begeisterte einmal mehr mit einem emotionalen, aber temporeichen Tanz, der unter dem Titel „Andalousien Waltz“ stand. „Wenn Orient und Okzident sich lieben, kann es geschehen !“ war dazu im Programmheft nachzulesen. Was in der Realität unter aktuellen, politischen Gesichtspunkten so schwierig zu sein scheint, gelang Said in der tänzerischen Umsetzung mit beeindruckender Leichtigkeit und Ausdruckskraft.

 

 

  •  Mit „Princess of Kairo“ hatte Inci ein Stück im klassischen, orientalischen Stil gewählt und zeigte dazu eine heitere und schwungvolle Choreographie, die aufgrund ihrer Leichtigkeit nicht nur das Fachpublikum überzeugte.

  •  Ein außergewöhnliches Thema hatte Karima für ihren modern-orientalischen Tanz gewählt: „The bored Dancer“. Der Name war Programm – ein echter Hingucker und extrem genial umgesetzt.

  •  Als vorletzter Programmpunkt dann Djamila und Said el Amir, diesmal als Duo vereint. Sie zeigten eine gemeinsam erarbeitet Choreographie, die der Musik von Mario Kirlis gewidmet war. Ein „Potpourri“, dass für mich eine schöne Fusion von „maskulinem und femininem Orientalischen Tanz“ darstellte!

  •  Last but not least natürlich SANDRA, der Stargast des Abends aus San Francisco (USA). Sie zeigte zunächst einen Raks Sharki mit Trommelsolo in ihrem typischen Stil, den sie selbst als „American Cabaret“ bezeichnet. Als Abschluss der Show tanzte sie zum Klassiker „Leilet Hob“. Zu meiner Schande muß ich als bekennender „Bauchtanzfan“ gestehen, dass mir Sandra noch nicht wirklich bekannt war, und ich muß sagen, dass ich damit definitiv bisher etwas verpasst hatte. Ihre mitreißende Art zu tanzen, sowie ihrer Ausstrahlung und ihr elegantes Auftreten machten sie zum absoluten Highlight des Abends, und für mich persönlich zum dritten Highlight des Abends.

 

 

Abb.: Tänzerin Sandra (Foto: Matthias Kotsch)

 (aus: www.orient-academy.de)

 

 

Summa summarum ist es nicht übertrieben, wenn ich diese Show wieder einmal als perfekt und einzigartig bezeichne. Kritikpunkte konnte ich keine finden; und vor allem die Nähe zu den Akteuren aufgrund des kleineren Theaters fand ich persönlich sehr angenehm, so dass man den „Stars“ ein wenig näher war.

Also, ein gelungener Jahresabschluß mit vielen tollen Shows… ich hoffe es geht nächstes Jahr so weiter!

(Text: Sebastian Krüger, überarbeitet von Djamila / auch zu finden auf: http://www.orient-academy.de/bildergalerie/2009-slave-to-the-drum/bilder/index.htm

 

 

 

“Kleine Kritik” zur Studio Sommerparty in der Orient Academy am 24.7.2010

 

Am 24.7.2010 veranstaltete die Orient Academy in Offenbach ihre alljährliche Studio-Sommerparty . Die teilweise atemberaubenden Darbietungen des Abends fanden in Einem der Tanzsäle des mit sehr viel Liebe eingerichteten Tanzstudios statt. Neben den „Special Guests“ des Abends Saahira und Nabila Hazar wurde der Abend hauptsächlich von Schülerinnen und Dozentinnen der Orient Academy um Djamila und Eliana gestaltet. Die beiden Letztgenannten übernahmen zusätzlich die Moderation der Show. Der sehr kurzweilige Abend, durchzogen von vielen traumhaft schönen Tänzen zog sich mit Pause über ca. 2 ½ Stunden hin. Die Stile der einzelnen Tänze spannten einen großen Bogen vom klassischen Orientalischen Tanz, über Tribal Fusion, Bollywood bis hin zum Flamenco. Jede Tänzerin und jeder Tanz hatte seine eigene, ganz persönliche Note und Einzigartigkeit und riss das Publikum zu teils großartigen Begeisterungsstürmen hin. Ein paar der vielen tollen Darbietungen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:

  •  So etwa der Tanz von Kynthia. Sie verzauberte das Publikum mit einer griechischen Variante des Orientalischen Tanzes zu lyrischer, griechischer Musik. Ihr Tanz, den sie in einem wunderschönen rosa-weißen Kostüm mir perlmutt-weiß schimmernden Schleier darbot war für mich persönlich eines der Highlight des Abends.

  •  Desweiteren Eliana mit einem klassischen, orientalischen Tanz zur Musik „Faddah“, welcher ein traumhaft dargebotener Act war der das „Puristenherz“ höher schlagen ließ J. Sie war gegen Ende der Show nochmal mit einer Tribal Fusion im typischen „Eliana-Stil“ J zu bewundern … für mich persönlich ein weiteres Highlight des Abends.

  •  Dann natürlich die schon erwähnten „Special Guest“ des Abends: Nabilah Hazar mit einem fantasiereichen Tanz mit Isis-Wings zur Musik „Entrance of the Stars“ nach einer Choreographie von Jillina; einer wahrhaft meisterlichen Darbietung und Saahira mit einer beeindruckenden Bollywood-Fusion zur Musik diverser Bollywoodfilme. Ihr Act war für meine Begriffe vielleicht etwas zu lange dimensioniert, aber ihr Kostüm war traumhaft schön.

  •  Und - zum guten Schluß - Djamila mit einem Baladi zur Musik „Tahtil Shibbak“ mit anschließendem Drumsolo zu einer improvisierten Choreographie. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß Djamila gesagt haben soll, daß Baladi für sie „purer Spaß sei“. Naja, und genau Das bekam man zu sehen J.

„All-in-all“ war es wieder einmal eine wunderschöne Show, diesmal in einem kleinen, aber sehr feinen Rahmen mit vielen tollen Darbietungen und Highlights. Vor allem Elianas kleine, nervositätsbedingten Verspecher bei der Moderation des zweiten Showblocks waren doch irgendwie sehr sympathisch und lockerten das Ganze doch etwas humorvoll auf J. UND: eine Darbietung hat mich – auch wenn ich mich wiederhole; und: warum auch immer - besonders berührt, nämlich Kynthias griechische Orientaltanzvariante J. Kleiner Kritikpunkt am Rande, der aber eher bei mir als bei den Veranstaltern zu suchen ist: durch das lange Sitzen am Boden fühlten sich meine Gelenke am nächsten Morgen doch etwas „verspannt“ an J … aber dafür hat man doch vieles, Schönes geboten bekommen.

(Text: Sebastian Krüger)

 

 

 

Abb.: Tribalgruppe Zaghareet

(Foto: Matthias Kotsch)

 

 

„Kleine Kritik“ zur Tribal Passion Party in der Orient Academy am 27.8.2010

 

Am 27.8.2010 fand in den Räumen der Orient Academy in Offenbach/M. die Tribal Party „Tribal Passion“ statt. In einer rund 2 ½ stündigen Show boten diverse Tänzerinnen und Tanzgruppen viele abwechslungsreiche Tänze rund um das Themenfeld Tribal Style dar. Das Repertoire der Tanzstile reichte von Tribal Style, über Tribal Fusion mit Ballet- oder Stocktanzelementen bis hin zu Gypsy Dance. Die Fülle an Künstlerinnen des Abends setzte sich neben einiger Schülerinnen und Dozentinnen der Orient Academy auch aus namhaften Tänzerinnen und „Tribes“ aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammen. Organisiert und präsentiert wurde das Ganze von Eliana, die auch die Moderation der Show übernahm. Die einzelnen Akts der Veranstaltung waren jeder für sich schon fast mehr als atemberaubend und auch ein mit Tribal Style nicht so bewanderter „Bauchtanzfan“ wie ich kam voll auf seine Kosten; und, ehrlich gesagt, fällt es mir schwer im Rahmen dieser „Kleinen Kritik“ einzelne Darbietungen besonders herauszuheben, aber so ein paar Darbietungen hatten – zumindest für mich – dann doch ihren ganz besonderen Charme:

 

 

  •  Zum Einen der Akt der Gruppe Zaghareet, die einen Tanz im Tribal Style unter dem Überschrift „White Fantasy“ präsentierten; in einer für mich perfekten und sehr harmonischen Choreographie erzeugten sie eine sehr mystische und fantasieanregende Stimmung, was auch mit ihren wunderschönen, detailverliebten, weißen Kostümen zusammenhing.

  •  Des weiteren die Gruppe Fusionea, unter der künstlerischen Leitung von Gabriella,  welche eine Tribal Fusion mit dem Titel „Guranay und Topcat“ darboten; hier faszinierten, die für den Tribal Style typischeren, weichen Bewegungen der Tänzerinnen besonders stark und kreierten auch hier eine ganz besonderen Flair.

  •  Zum Dritten die Gruppe Tuesday Tribal, bestehend aus Schülerinnen von Eliana. Sie tanzten eine sehr schwungvolle Choreographie von Eliana zu mittelalterlicher Musik namens Andro von „Faun“ und bestachen durch pure Freude am Tanzen.

  •  Und zuletzt Eliana, die einen Improvisierten Tanz zu Live-Musik ihres Ehemannes Marco am Klavier präsentierte; ein Stück, daß sicherlich nicht unbedingt in die Sparte Tribal gehörte, aber mit vielen Elementen aus dem Orientalischen Tanz und anderen Tanzstielen aufwartete. Außerdem spiegelte es Elianas einzigartige, lyrische und anmutige Art zu Tanzen wieder.

                            

 

 

Abb.: Tänzerin Eliana

(Foto: Matthias Kotsch)

 

Alles-in-Allem wieder eine wunderschöner Abend in kleinem Kreis den ich  - ehrlich gesagt  - so nicht erwartet hätte; ich hatte nämlich vorher irgendwie Bedenken, daß eine Show, die ausschließlich aus Tänzen im Tribal Style besteht vielleicht nicht ganz meinen Geschmack trifft; aber ich wurde definitiv eines Besseren belehrt und muß gestehen, daß ich mittlerweile mehr-und-mehr auch zum „Tribal-Fan“ mutiere J. Einzige kleine Wermutstropfen am Rande: ich kam noch nicht hundertprozentig mit meiner neuen Digitalkamera zurecht, sodaß meine aufgenommenen Bilder und Videoclips eher dürftiger Qualität waren J … und daß man Eliana nicht auch noch in einer ihrer einzigartigen Tribal-Performances bewundern konnte.

 (Text: Sebastian Krüger, überarbeitet von Eliana)

 

 

„Kleine Kritik“ zur Tanzshow „Der Brunnen“ am 18.9.2010 veranstaltet vom Tanzstudio OT pur in Bad Vilbel-Dortelweil

 

 Am 18.9.2010 fand im Kultur- und Sportforum der Stadt Bad Vilbel die Tanzshow „Der Brunnen“ statt. Hinter diesem Titel versteckte sich ein quasi getanztes Märchen, mit Tänzen u.A. aus den Sparten Orientalischer- und Indischer Tanz, sowie Fusions und Fantasytänze. Das Märchen an sich wurde von Hanan Kadur verfaßt, die tänzerische Umsetzung erfolgte durch Dozentinnen und Schülerinnen der Tanzschule OT pur um Mellany Amar und Hanan Kadur aus Frankfurt-Bockenheim. Hinzu kamen die Erzählungen eines Dorfältesten, sowie Gesang (Das Lied der Sonne).

Die Geschichte des Märchens läßt sich wie folgt zusammenfassen:  Die Mutter Rosa (gespielt und getanzt von Hanan Kadur) lebt mit ihrer Tochter Ida in einem kleinen Dorf. Beim Spielen auf dem Dorfplatz fällt Ida ein Stein in den Brunnen, der einst von einer Zauberin (gespielt und getanzt von Mellany Amar) verzaubert worden war. Daraufhin entführt die Zauberin Ida und ihre Mutter Rosa macht sich auf die Suche nach ihr. Während dieser Suche begegnet sie u.A. der Sonne, den Sternen und der Mutter des Meeres (gespielt und getanzt von Karima Giz), die sie auf den Weg zum Versteck der Zauberin und ihrer Tochter führen. Dort gelingt es ihr zusammen mit ihrer Tochter den Brunnen des Dorfes vom hineingeworfenen Stein zu „reinigen“ und schließlich ihre Tochter zu befreien.

Wie schon erwähnt wurde die Handlung weites gehend in vielen zauberhaften und dem Zauber des Märchens folgenden Tänzen dargestellt. So z.B. die Begegnung der Mutter Rosa mit den Sternen, einem beeindruckenden Stück mit Lichtern im Dunkeln, getanzt nach einer Choreographie von Hanan Kadur. Weitere persönliche, besondere Highlights dieser Show waren ein Indischer Tanz,  getanzt von Shibani Deshmukh; einem mitreißenden Tanz mit ganz besonderer, exotischer Note, sowie das Duett der Zauberin und der Mutter Rosa, getanzt von Mellany Amar und Hanan Kadur nach einer gemeinsamen Choreographie; quasi der klassische „Showdown“ in Folge dessen Rosa ihre Tochter befreien kann, welches ein wahrhaft meisterhaftes Stück war, daß die Auseinandersetzung zwischen Rosa und der Zauberin perfekt darstellte. Hinzu kam, daß gerade Mellany Amars Kostüm und Auftreten dem Bild einer Zauberin mehr als gerecht wurde.

Kurzum: es war ein mehr als sehr kurzweiliger Abend mit tollen Darbietungen, verpackt in einer wunderschönen Handlung und definitiv einmal etwas ganz Anderes als eine „reine“ Orientalische Tanzshow, aber genauso mitreißend J. Ich würde sagen, daß sich die einjährige Probezeit der Darstellerinnen und Darsteller, sowie der Tänzerinnen mehr als gelohnt hat J. Ein besonderer Lob auch an die Truppe, die sich um Licht, Ton und Requisiten gekümmert hat.

(Text: Sebastian Krüger)

 

 

„Ganz kleine Kritik“ zur Orientalischen Tanzshow „The Beauty of Bellydance“

 

Am 4.12.2010 fand in der Orient Academy in Offenbach/M. die Tanzshow „The Beauty of Bellydance“ statt. Die in zwei Blöcke unterteilte Show begeisterte wieder einmal mehr durch viele abwechslungsreiche Darbietungen in vielen Tanzstilen, so dem klassischen, orientalischen Tanz, modernen Interpretationen oder Improvisation. Von diesen mit sehr viel Liebe, Hingabe und Eleganz dargebotenen Tänzen stachen folgende Darbietungen besonders hervor:

  •  Die Darbietung der Tänzerinnen Mona, Karima und Inci, welche unter der Überschrift „Sawt el Hob“ stand und von Said el Amir choreographiert wurde; ein wunderschönes Stück in tollen weiß-perlmutt-schimmernden Kostümen was mit viel Anmut und Grazie getanzt wurde,

  •  Ein klassischer, orientalischer Tanz von Angelina, choreographiert von Momo Kadous zur Musik „Alf Layla Wa Leyla“, der genauso einfach nur wunderschön anzusehen war, wie,

  •  Der Tanz von Asmaa, der unter dem Titel „Ai Damet Hozn La“ stand und von Djamila choreographiert wurde; da Schlug das „Puristenherz“ definitiv eine Takt höher J,

  •  Djamila, die zunächst einen faszinierenden Raks Sharki darbot und anschließend eine Improvisation zu Live-Drum-Solo von Mohamed Hindi tanzte; eine einfach einzigartige und mitreißende Performance, die vom Publikum mit begeistertem Applaus gewürdigt wurde.

Summa-summarum einmal mehr ein wunderschöner, sehr kurzweiliger  Abend in wie immer angenehmer und sehr heimlich anmutender Atmosphäre, welcher Einen die kalten Temperaturen draußen vergessen ließ J. Und – beinahe hätte ich ihn vergessen J - es wäre da noch die wie immer sehr humor- und gefühlvolle Performance von Said el Amir zu erwähnen. Meine Begleitung meinte, er hätte damit den anderen Tänzerinnen „ein wenig die Show gestohlen“ J.

Zwei kleine „Wermutstropfen“ am Rande: ich habe Eliana ein wenig vermißt, die leider aufgrund eines Engagements bei der internationalen Tanzshow „Belldance Evolution“ nicht da sein konnte L, und: der Nach-Hause-Weg nach der Show geriet aufgrund von starkem Schneetreiben etwas beschwerlich J.

 (Text: Sebastian Krüger)

 

Eindrücke zum Auftritt von Angelina und Eliana während der Nacht der Museen 2011 in Frankfurt a.M.

 

Dieses Mal durfte ich zwei Auftritte von Angelina und Eliana bewundern, die im Rahmenprogramm des Ikonenmuseums während der „Nacht der Museen“ in Frankfurt a.M. stattfanden. Auf einer kleinen Bühne zwischen einigen Ständen mit orientalischen- und arabischen Kostbarkeiten machte Angelina schließlich den Anfang. Sie tanzte zwei wunderschöne Choreographien in einem zauberhaft, blautönigem Kostüm. Ihr Tanzen versprühte ein hohes Maß an Eleganz und Leichtigkeit und - für mich ganz persönlich - irgendwie auch viel Romantik und Anmut. Kurzum … einfach zum Träumen … und das meine ich ganz ehrlich J. Nach einer ca. einstündigen Pause hatte dann Eliana ihren Auftritt. In der nun leichten Dämmerung bestach sie in einem im Scheinwerferlicht funkelenden und glitzernden weinroten Kostüm ebenfalls mit zwei wunderschönen Performances inklusive Trommelsolo am Schluss. Wie bei vieler ihrer Auftritte, die ich zuvor gesehen habe verzauberte sie einmal mehr mir ihrem typischen „Eliana-Stil“, was - für mich - sehr viel Grazie, Eleganz, aber auch Spritzigkeit und natürlich ganz viel Charisma bedeutet … und auch das meine ich ganz ehrlich J. Wie ich im Nachhinein erfuhr war das nicht der letzte Auftritt des Abends gewesen, aber da ich noch andere Museen besichtigen musste / wollte J habe ich sicherlich weitere schöne Eindrücke leider verpasst L. Aber das, was ich gesehen habe war wie gesagt einfach wieder einmal wunderschön und ich freue mich jetzt schon auf’s nächste Mal J.

 (Text: Sebastian Krüger)

 

Abb.: Tänzerin Angelina

 (Foto: Sebastian Krüger)

 

 

Abb.: Tänzerin Eliana

(Foto: Sebastian Krüger)

 

„Kleine Kritik“ zur 3. Werkschau Orientalischer Tanz am 10.9.2011 in Frankfurt a.M.

 

Am 10.9.20111 fand auf der Interkulturellen Bühne in Frankfurt a.M. die 3. Werkschau Orientalischer Tanz statt. Veranstaltet wurde der Abend von der Frankfurter Bauchtanzschule „OT pur“. Dozentinnen und Schülerinnen rund um Inhaberin Mellany Amar, welche auch die Moderation des Abends übernahm, boten zauberhafte Tänze aus dem Kursangebot der Schule dar. Das Stilspektrum erstreckte sich von klassischem, orientalischem Tanz über Bollywood bis hin zu Fusion und Samba. Aufgrund der Fülle der vielen tollen Darbietungen fällt es mir schwer jede einzelne Tänzerinnen besonders hervorzuheben, deswegen möchte ich - quasi stellvertretend für Alle - nur auf ein paar genauer eingehen.

Aber zunächst erst einmal ein dickes Lob an die Schülerinnen aus den jeweiligen Tanzkursen. Einige von ihnen hatten an diesem Abend ihren ersten öffentlichen Auftritt überhaupt und taten dies trotz großer Aufregung mit sehr viel Hingabe und … kurz gesagt, einfach nur toll J !

  •  Meine ersten persönlichen Highlights des Abends setzte Hanan Kadur (die ich ehrlich gesagt immer wieder gerne zu meinen absoluten „Lieblingen“ in der „Rhein-Main-Bauchtanzszene“ zähle J). Sie tanzte einen Leuchtertanz mit einem Kerzentablett und war später noch mit einem Trommelsolo zu bewundern, zweier wunderschöner Darbietungen gepaart mit Hanans einzigartigem und zauberhaften Charme.

  •  Das zweite persönliche Highlight setzte Shibani Deshmukh. Neben einer mitreißenden und spritzigen Performance im Bollywood-Stil, die sie gemeinsam mit ihrem Bollywood-Tanzkurs darbot, war sie mit zwei klassischen, indischen Tänzen namens Kathak zu sehen. Gerade ihr zweiter Auftritt mit Live-Trommel-Begleitung von Andreas Huyhammer hat - meiner Meinung nach - das Publikum in eine Art ehrfürchtige und faszinierende Stille versetzt.

  •  Mein drittes, persönliches Highlight: Sora. Sie tanzte eine Fusion, u. A. mit Live-Trommel von Andreas Huyhammer, sowie einem Tanz mit Doppelschleier in ihrem ganz persönlichen Stil, der durch seine Mystik besonders faszinierte.

  •  Und zum Schluss die Gastgeberin des Abends Mellany Amar. Sie tanzte eine zauberhafte Choreographie mit zwei (erst kürzlich reparierten JJ) Federfächern und bildete anschließend einen schwungvollen, tänzerischen Abschluss des Abends, der das Publikum zum mittanzen einlud; auch hier, einfach nur total schön anzusehen J.

Außerdem seien an dieser Stelle auch noch die Gastkünstler des Abends lobend erwähnt: die Tanzgruppe Sahara Pearls mit einem klassischen, orientalischen Tanz zu „Escape from Cairo“, sowie Nadiya mit einem Baladi.

….und - beinahe hätte ich sie vergessen J - Karima Giz, welche zusammen mit ihrem Sambakurs eine sehr spritzige und schwungvolle Choreographie präsentierte. Später war sie dann auch noch mit einem klassischen, orientalischen Tanz zu sehen.

Und: Alles-in-Allem ein wunderschöner, sowie auch anspruchsvoller und kurzweiliger Spätsommerabend, der wieder einmal Lust auf Mehr machte.

Und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal J !

 (Text: Sebastian Krüger)

 


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Stand: 13.09.11